Jan
18
Sa
Schwestern
Jan 18 um 20:00 – 21:30

Schwestern

von Andreas Neu nach Anton Tschechow

 

Was ich habe, will ich nicht verlieren,

aber wo ich bin, will ich nicht bleiben,

aber die ich liebe, will ich nicht verlassen,

aber die ich kenne, will ich nicht mehr sehen,

aber wo ich lebe, will ich nicht sterben,

aber wo ich sterbe, da will ich nicht hin:
aber bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin.

(Thomas Brasch)

Überdruss angesichts der Gegenwart. Die chronische Unzufriedenheit des Menschen – sein Antrieb, aber auch seine Verdammnis.

Sehnsucht verklärt die Realität und Wissen verändert deine Träume. Meine Mutter sagt, dass sich ihr Jugendwunsch nach Lateinamerika zu gehen erst damit geändert hat, dass die Mauer fiel und sie es tatsächlich konnte. Vielleicht ist also auch die vermeintliche Unerreichbarkeit etwas, was Dinge attraktiv macht. Sehnsucht hat immer ein Ziel, man hat immer Sehnsucht nach etwas. Und sei es noch so vage. Die Sehnsucht sucht, was immer des Sehnens Sucht befriedigt. Doch da ist auch immer die Angst vor dem Unbekannten, die Angst, Risiken einzugehen. Was, wenn der Sehnsuchtsort doch nicht so ist, wie ich ihn mir vorstelle? Was, wenn ich scheitere?

Und überhaupt: Ich muss keinen äußerlich großen Wechsel schaffen, solange mir nicht klar ist, was ich innerlich verändern möchte. Und wenn ich innerlich klar bin, dann ist mir egal, an welchen Ort ich komme; ich werde ihn mir so zu eigen machen, dass ich mich zu Hause fühle. Oder?

Es spielen: das Ensemble von SH2GO

Dauer: circa 70 Minuten ohne Pause

Die Online-Registrierung zu dieser Veranstaltung ist geschlossen.

Jan
21
Di
MIXTAPE-Impro-Show
Jan 21 um 20:00 – 22:00

Die MIXTAPE-Impro-Show

Verschiedene Künstler des Improvisationstheaters präsentieren ein abwechslungsreiches Programm voller Bilder und Geschichten. Hier bringen Newcomer und alte Hasen des Improvisationstheaters ihre neuen Ideen auf die Bühne. Jedes Programm ist anders und jeder Abend einzigartig. Lassen Sie sich unterhalten von den Möglichkeiten des Improvisationstheaters und der Kreativität der Schauspieler.

Die Online-Registrierung zu dieser Veranstaltung ist geschlossen.

Jan
24
Fr
Code-switching: Wechsel
Jan 24 um 20:00 – 22:00

  • Was ist der Unterschied zwischen dem Subjekt und der nominativen Ergänzung in einem Satz?
  • Was ist Passiv und was Aktiv?
  • Warum ist das Mädchen in Deutschland ein Neutrum?

Wieso regiert das Verb und nicht der Mensch den Satz?Ist eine Konjunktion eine Injektion?

Was bedeutet TeKaMoLo?

Woher weiß ich, dass das Objekt ein Dativobjekt ist?

Woher weiß ich was überhaupein Objekt t ist?

Und was ist ` sein ´ ?

Diese und andere Fragen werden im Stück Code-switching: Wechsel gestellt, indem der deutsche Unterrichtsalltag in den zur Zeit viel besuchten Deutsch – als – Fremdsprache – Sprachkursen in Deutschland in den Fokus gezogen wird.
Vor allem aber werden in der Inszenierung von der gleichnamigen Autorin Samanta Beric andere Fragen in diesem Typ Unterricht relevant: Welche (sprachlichen) Missverständnisse können auftreten, wenn Menschen eine andere Sprache lernen wollen und müssen?
Und welche Beziehungen, Abneigungen, (Vor – ) Lieben und Abhängigkeiten können zwischen Menschen entstehen, die sich unfreiwillig in einem Raum täglich begegnen?
In den Spielsituationen werden dabei die Wünsche und Träume junger Menschen ausgesprochen, die ihr altes, syrisches, kolumbianisches, jemenitisches und spanisches Leben verlassen mussten – um in ein neues Leben, ein deutsches Leben einzutreten. – Wieviel sind sie bereit dafür zu geben?
Das Stück beschäftigt sich insbesondere mit Situationen, in denen die Beziehungsgeflechte zwischen Schülern und Lehrern verdichtet werden. Hierbei wird die eigene Muttersprache oftmals zur Hife und als eine Art Transfer zur Fremdsprache genutzt. Sprachlinguistisch ausgedrückt, findet dann meist ein Code-switching statt. Es wird zwischen zwei Sprachen innerhalb eines Satzes `geswitched´: der deutschen Sprache und der Herkunftssprache. –
Gesprochene Sätze, wie: “Türk misin? – oder bist du Deutsch?” sind in der Öffentlichkeit Berlins keine Seltenheit.
Im Spiel der Darsteller wird alsbald ersichtlich, dass diese Zuhilfenahme immer dann geschieht, wenn es innerhalb der eigenen Sprechsituation keine andere Möglichkeit der (sprachlichen) Verständigung mehr gibt.
Die Inszenierung versucht aufzuzeigen, dass sich ein Switch nicht nur zwischen den Sprachen vollzieht, sondern sich dann auch ein Wechsel zwischen Sprach – und damit auch Literaturwelten verselbständigen kann.
Hierbei werden Zitate aus Stücken, wie “Drei Schwestern” (A. Cechov) , “Der Sturm” (Skakespeare), “Gier” (Sarah Kane), “Der Schlaf” (Haruki Murakami), “Woyceck” (Büchner), etc. entnommen. – Literatur ist Sprache – Sprache führt zur Literatur. Sprache und Literatur sind Identität.
Diese Verschränkungen mit all ihren grotesken Widersprüchen im deutschen Lernalltag möchte das Stück näher bringen, um vielleicht zumindest diese Fragen beantworten zu können:

  • Besitzt der Lehrerberuf eine Zukunft?
  • Wieviel Schlaf verträgt der (deutsche) Unterricht?
  • Und warum ist das (s)Sein so schwer?

 

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Jan
31
Fr
Auch schon wieder wach
Jan 31 um 20:00 – 21:30
Auch schon wieder wach

Auch schon wieder wach

Politisches Kabarett mit Steffen Hagemann

Willkommen im schönen Bayer-Monsanto-Klinikum. Hier werden Sie noch von motivierten Vollpflegefallkräften versorgt, für die der Pflegenotstand nur eine weitere Challenge zur Selbstverwirklichung ist. Bei mangelnder Motivation gibt es einen Schuss Adrenalin frei Haus. Die Halbgötter in weiß finden immer etwas Abrechenbares bei ihren Patienten. Keine Sorge, auch bei Ihnen. Für alle kleineren und größeren Problemchen hat der freundliche Pharmareferent immer die richtige Pille dabei und, wenn es Ihnen zu viel zum Schlucken wird, hat er zur Not auch die Tablette gegen die Tabletten griffbereit. Sie kommen also nicht umsonst ins Bayer-Monsanto-Klinikum, dass verbietet schon die Geschäftsordnung.

Für Ihr Leib und Wohl sorgt die exmumifizierte Vollpflegefallkraft Steffen Hagemann. Er hat sich schon bei dem Jugendkabarett Tollense-Stichlinge als multiresistenter Keim erwiesen. Deshalb konnte er es nicht lassen und ist seit Anfang 2018 mit seinem ersten Soloprogramm „Auch schon wieder wach“ unterwegs.

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6,00

Feb
1
Sa
QUEERDOS VIOLENCE
Feb 1 um 20:00 – 22:00

QUEERDOS VIOLENCE

Spoken word theatre performance about violence within/against the Queer community.

English language performance without german translation.

We all have violence within us, whether pushed upon us with force, or soaked deep into our skin from childhood. Violence is an epidemic with no limits & no borders. It is cultural. It is learned. It manifests itself. It moves unstoppable, from battlefields to bedrooms. 

Queerdos Violence is comprised of individually written monologues spliced into a narrative around the home and the relationship between environment and violence. The staging, as well as the personal nature of the texts, invite the audience into an intimate atmosphere within which to ask themselves the following questions: what are the violent experiences that structure our lives as queer people? How do our past experiences affect our present? How does one deal with structural violence? What is our individual reaction to violent experiences?

The 80 minutes performance is an intersectional investigation of the theme of violence and its repercussion in queer culture, touching on complex topics such as domestic abuse, racism, rape culture, and BDSM, among others. Within each monologue, the audience is pulled into a snapshot from the performers’ own lives and invited to empathize and reflect. In turns gentle, seductive, and aggressive, the performance leads the audience to a moment of catharsis.

Ensemble: Alice Danger, Jenny Browne, Mr. Manic, Cat Jugravu,
Bogdan Georgescu, Debi Vaught-Thelin aka the Contessa
Direction: Catalin Jugravu
Dramaturgy: Petros Mandalos
Set Design: Luqua Bertini
Sound: Andrei Raicu
Costumes: Pinky Zimmermann
Lights&Tech: Tom Schwartz / Michal Andrysiak
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60 Tickets verbleibend.

12,00
9,00

Feb
4
Di
Das offene Wohnzimmer
Feb 4 um 20:30 – 22:00

Das offene WohnzimmerDas offene Wohnzimmer

Die offene Bühne im Verlängerten Wohnzimmer. An jedem ersten Dienstag im Monat präsentiert unsere Gastgeberin und Moderatorin Eva Wunderbar Helden und Newcomer aus Comedy, Theater, Artistik, Musik, Slapstick, Zauberei, Poetry und Improvisation. Eingeladen sind alle, die auf der Bühne zeigen wollen, was in ihnen steckt. Profis feilen an ihren neuen Nummern und New-comer wagen ihre ersten Schritte.

Mit dabei ist wie immer das mittlerweile schon legendäre beste Publikum der Stadt.

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5,00

Feb
8
Sa
Birthday Cake
Feb 8 um 20:00 – 22:00

Birthday Cake

Have you seen those birthday cakes a person jumps out of? Exactly like that is Birthday Cake. You’ll never know what will pop out of this monthly improvised theatre show.

Come and join the party!  We can promise you the chance to celebrate with us, to see short scenes in the first and a longer story in the second half.

 

The icing on the cake is our great secret surprise guest. Each show features an international guest improviser who we invite to play with us. If you want to dive in even more: wear your most crazy party outfit. We can’t wait to see it!

WHO PLAYS?

Alfonso is a Berlin-based improviser and marketing graduate. He improvises since 2010, is one of the founders of Berlin ES Impro and has been part of ComedyShorts Berlin and Scratch Theater.

Sophia travels around as an improviser, actress and flirt coach. She’s the founder of Improv without borders and is part of various international improv projects and groups such as Fox and Foxy or Sisters.

The guest on this show is, as always, a surprise, but will be for sure a top improviser from the international improv scene. Do you want to know who this is? Come to the show and see us in action!

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60 Tickets verbleibend.

12,00
8,00

Feb
12
Mi
TVW Pub-Quiz
Feb 12 um 19:30 – 21:30

TVW Pub-QuizTVW Pub-Quiz

Die Haupstadt von Italien? Das Lieblingsgetränk des Yetis? Wer spielte in der Serie Tatort einen Schnodderkommissar?

Solche und andere Fragen erwarten Euch bei unserem interaktiven Kneipenquiz in unserem Theater. Durch das Programm führen die charmanten Moderatoren des TVW und Euch erwartet ein spielreicher Abend. Der Eintritt kostet 2 € und die Gewinner bekommen den Pott.

Macht mit und seid dabei!

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30 Tickets verbleibend.

2,00

Feb
14
Fr
QUEERDOS VIOLENCE
Feb 14 um 20:00 – 22:00

QUEERDOS VIOLENCE

Spoken word theatre performance about violence within/against the Queer community.

English language performance without german translation.

We all have violence within us, whether pushed upon us with force, or soaked deep into our skin from childhood. Violence is an epidemic with no limits & no borders. It is cultural. It is learned. It manifests itself. It moves unstoppable, from battlefields to bedrooms. 

Queerdos Violence is comprised of individually written monologues spliced into a narrative around the home and the relationship between environment and violence. The staging, as well as the personal nature of the texts, invite the audience into an intimate atmosphere within which to ask themselves the following questions: what are the violent experiences that structure our lives as queer people? How do our past experiences affect our present? How does one deal with structural violence? What is our individual reaction to violent experiences?

The 80 minutes performance is an intersectional investigation of the theme of violence and its repercussion in queer culture, touching on complex topics such as domestic abuse, racism, rape culture, and BDSM, among others. Within each monologue, the audience is pulled into a snapshot from the performers’ own lives and invited to empathize and reflect. In turns gentle, seductive, and aggressive, the performance leads the audience to a moment of catharsis.

Ensemble: Alice Danger, Jenny Browne, Mr. Manic, Cat Jugravu,
Bogdan Georgescu, Debi Vaught-Thelin aka the Contessa
Direction: Catalin Jugravu
Dramaturgy: Petros Mandalos
Set Design: Luqua Bertini
Sound: Andrei Raicu
Costumes: Pinky Zimmermann
Lights&Tech: Tom Schwartz / Michal Andrysiak
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9,00